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Spielend lernen

Quasi-Realität

Spielen findet in einer eigenen Realität statt, diese ist eindeutig von der Alltagswelt abgegrenzt. Das Spiel besitzt sowohl eine eigene Zeit als auch einen eigenen Raum. Im Spiel ist die Bereitschaft zum Risiko erwünscht um sich auf die jeweilige konkrete Situation einzulassen. Aufgrund dessen, dass allen Teilnehmern der „Als-ob-Charakter des Tuns“ bewusst ist, ist das Spiel ferner eine fiktive Leistung, deren Quasi-Realität erst enthusiastisches Spielen aktiviert.

Somit ist die Schaffung einer Quasi- Realität und damit einhergehend die Abgrenzung zum beruflichen Alltag ein Erfolgsfaktor, sodass Spiel entstehen und Erfolg haben kann. Ein Verweilen der Teilnehmer im Vergangenen, beispielsweise der Arbeit oder privatem Stress, sowie Ausrichtung auf Zukünftiges können Spiel behindern oder verhindern.

Die Loslösung der Teilnehmer aus dem Alltag und die Schaffung einer neuen Erlebniswelt können durch geeignete Maßnahmen wie Raumgestaltung, Einsatz von Requisiten und einer geeigneten Rahmenhandlung erfolgen.

Der Übergang in die Spielrealität muss bewusst erfolgen, um nicht in Vergangenes oder Zukünftiges zu verfallen. Somit sollte schon in der Startphase eine klare Abgrenzung zur Alltagswelt erfolgen.

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