Workshop
Bausteine
Auf den folgenden Seiten werden die Bausteine beschrieben, da ich nicht nach jeden Spiel bzw. Baustein Methoden zur Auswertung vorgestellt habe sind diese im Folgenden kurz vorgestellt.
Diese Methoden sollten in der jeweiligen Situation modifiziert werden. Die Anwendung soll den Teilnehmer ein Gefühl für den Einsatz dieser Methoden geben.
Das Ampelfeedback kann sowohl mündlich als auch schriftlich erfolgen. Benötigt werden dazu rote, gelbe und grüne Pinnwandkarten. In der mündlichen Form steht zuerst die Ampel auf Rot, signalisiert durch die rote Karte. Hier rufen die Teilnehmer, unter dem Motto „Weiterfahren verboten", die Dinge zu die ihnen nicht gefallen haben oder wo noch Klärungsbedarf besteht. Dann schaltet die Ampel auf Gelb „Achtung", hier äußern sich die Teilnehmer zu den Themen, die sie noch vertieft wissen möchten oder was verbessert werden sollte. Im Anschluss daran wird auf grün geschaltet, unter der Losung „Freie Fahrt voraus!", wo das zur Sprache gebracht wird, was den Teilnehmern gefallen hat.
Zeitaufwendiger aber auch für den Spielleiter nachvollziehbarer ist die schriftliche Variante. Dafür sollte eine Metawand mit den farbigen Karten und der Losung vorbereitet werden. In Kleingruppenarbeit können die Pinnwandkarten beschriftet und von den Teilnehmern vorgestellt werden. Diese ordnen sie dann der jeweiligen Kategorie zu. In beiden Varianten kann der Trainer nachfragen und Erläuterungen geben.
Eine weitere Methode ist die Zielskala, diese hat einen doppelten Nutzen da hier nicht nur Feedback gegeben, sondern auch der Transfer bewusst gehalten wird. Dazu braucht man eine Metawand, auf der eine Zielskala vorbereitet ist. Die Teilnehmer definieren am Anfang des Workshops jeweils ein oder zwei Ziele. Diese werden auf Pinnwandkarten gut sichtbar notiert und neben die Zielskala gepinnt. Mittels runder Metaplankarten die individuell geschnitten und mit Initialen versehen werden, visualisieren die Teilnehmer regelmäßig im Workshop ihren Zielerreichungsgrad. Somit hat der Spielleiter immer einen Überblick über den Stand der Zielerreichung und kann bei Bedarf diese auch zum Thema machen. In größeren Abständen beziehen dann die Teilnehmer zu den Karten Stellung. Sie schildern dann was zielfördernd bzw. was zielverhindernd gewirkt und was ihnen gefehlt hat. Somit erhalten die Teilnehmer neue Impulse wie sie den Workshop für sich nutzen können und der Spielleiter kann individuell den Workshop anpassen.
Eine Variation des Blitzlichts ist der „Heiße Stuhl“. Dabei nimmt der Spieleiter auf einen Stuhl platz und die Teilnehmer treten nacheinander vor ihn hin und geben ihr Feedback. Eine sinnvolle Hilfestellung ist dabei ein vorbereitetes Flipchart mit Denkansätzen.
Eine Gefahr bei allen Methoden ist das die Teilnehmer die Feedbackregeln nicht kennen, bei Bedarf sollten diese kurz dargestellt werden.
Im Folgenden werden die Reflexionsmethoden nach jeden Baustein nicht weiter erläutert, da wie schon oben erwähnt, die Reflexionsphase stark vom Spielverlauf abhängig ist. Somit muss der Spielleiter angemessen reagieren.
Mit beenden der Reflexionsphase, entlässt der Brückenbaumeister seine Brückenbauer in eine Pause von circa 15 Minuten.