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Workshop

Baustein - Anfangsphase

Ziel des ersten Bausteins ist das Kennen lernen und erleben unterschiedlicher Spiele für die Anfangsphase. Dabei werden drei Spiele herausgegriffen die unterschiedliche Möglichkeiten bieten. Das „internationale Begrüßungsspiel" ist ein Stellvertreter der Spiele, die auf ein bestimmtes Thema einstimmen, aktiv sind, Barrieren abbauen und eine Einteilung in Gruppen ermöglicht. „Lügen-Portrait" steht dabei für die Spiele die es ermöglichen sich Namen anzueignen, einander kennen zu lernen in Verbindung mit einem Quiz. „Ozean" ist ein Spiel, das der Aktivierung dient, es gehört zu den Bewegungsspielen, in denen es um Körperkontakt geht.

Aufgabe - Brückenbaumeister

Ich möchte gerne Wissen wie man sich im Tibet begrüßt, und außerdem hätte ich gerne 10 Plakate mit einem Lügen Portrait.

Um diese Aufgabe zu erfüllen, gebe ich euch, den Brückenbauern, zwei Umschläge. Diese enthalten Hinweise wie ihr an diese Informationen und an die Plakate kommt. Beginnt bitte mit dem ersten Umschlag. Habt ihr beide Aufgaben erfüllt freue ich mich auf eure Informationen und Plakate. Natürlich stehe ich euch auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

Der Spielleiter händigt den Teilnehmern zwei Umschläge aus. In diesen sind die Spielbeschreibungen für die beiden Anwärmspiele „Internationales Begrüßungsspiel" und „Lügen-Portrait".

Mit dem „Internationalen Begrüßungsspiel“ wird begonnen, es teilt die Teilnehmer in Gruppen ein, wirkt zusätzlich aktivierend und baut Barrieren durch den ersten Körperkontakt ab. Der Abbau der Barrieren ist das wichtigste Ziel in dieser Phase, denn möglich Ängste könnten ein intensives und erfolgreiches Spielen vermeiden.

Spielanleitung - „Internationales Begrüßungsspiel“ für alle Teilnehmer

Findet eure Landsleute! Dazu zieht ihr jeder ein Zettel aus dem Umschlag, lest ihn euch in Ruhe durch und beginnt mit Startschuss eure Aktionen. Spielbeschreibung für jeden einzelnen Teilnehmer:

Findet eure Landsleute durch die Begrüßungsgeste!

  • Allerdings gibt man sich nicht in allen Ländern zur Begrüßung die Hand.
  • Begrüße bitte alle Teilnehmer mit deiner Geste „Indien: mit gefalteten Händen verbeugen“ , und stell dich dann zu deinen Landsmann.

Nach der Spielrunde, die je nach Gruppengröße unterschiedlich lang dauern wird, sind die Teilnehmer in Zweier-Gruppen aufgeteilt. Nun kann der zweite Umschlag geöffnet werden. Darin befindet sich die Arbeitsanweisung für das Spiel „Lügen-Portrait". Dieses Spiel ähnelt den typischen Partner-Interviews wird aber um ein Quiz erweitert. Das Quiz hat dabei Sonderfunktion. Es fördert die Spannung im Interview und ermöglicht durch das gemeinsame Erraten der Lüge in der Gruppe ein intensiveres kennen lernen. Benötigt wird Flipchart, Papier und Stifte sowie die Visualisierung der Aufgabe.

Arbeitsauftrag - Interview

Interviewt eure Landsleute in fünf Minuten!

Dabei könnt ihr folgende Punkte erfragen: Namen, Wohnort, Arbeit bzw. Studiengang, Alter, Hobby, Erwartungen usw.

Danach schreibt ihr 3-4 interessante Einzelheiten auf Flipchart Papier, darunter eine Lüge.

*Die Originalversion des Skript enthält weitere Spiele, Informationen & Erläuterungen. Weitere Informationen erhalten Sie per Anfrage. [Kontakt]

Zusätzlich bekommt jeder Teilnehmer eine kurze Beschreibung der durchgeführten Spiele, in einem Hefter (Bauanleitung) der im Verlauf erweitert wird. Dies soll der Ausbildung dienen und es den Brückenbauern ermöglichen die nächste Brücke allein zu bauen.

Der Hefter mit der Bauanleitung dient dem Transfer, in ihm werden Beschreibungen von Spielen abgeheftet und enthält Raum für persönliche Kommentare und Bemerkungen zu den einzelnen Bausteinen. Somit werden die individuellen Erkenntnisse verstärkt und der Transfer auch im Workshop bewusst gestaltet. Ist eine Kamera vorhanden, ist es sinnvoll Spielsequenzen zu fotografieren, um dann die Bilder den Hefter einzukleben. Diese steigern den Transfer durch den hohen Widererkennungswert.

Dabei muss den Teilnehmern genügend Zeit und Raum für diese Transfermaßnahme gegeben werden. Als Richtwert sollten den Teilnehmern nach jedem Baustein mindestens fünf Minuten zur Verfügung stehen.

Zum Schluss des Bausteins Anfangsphase gehen Brückenbaumeister und Teilnehmer an den Fluss der Ungewissheit und setzen die ersten Brückenteile.

Danach sollte sich die Reflexionsphase anschließen, diese ist abhängig von verschiedenen Faktoren (Spielverlauf, Verhalten der Gruppe) und kann auf mehreren Ebenen (Person, Gruppe, Handlung) erfolgen. Aus diesem Grund kann davor kein konkreter Reflexionsbogen für die jeweilige Phase erstellt werden, da sie immer in Bezug zum vorher Erlebten gewählt werden sollte.

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